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 Betreff des Beitrags: Unruhe im BFV
BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 14:22 
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Attacke gegen den Fußballverband
„Absichtliche Irreführung der Präsidiumsmitglieder“. „Amtsmissbrauch“. Das sind zwei der Vorwürfe, die der aktuelle Oslip-Trainer Peter Herglotz via Facebook an Simon Knöbl, seines Zeichens Geschäftsführer des Burgenländischen Fußballverbands (BFV), richtete. Seitens des BFV werden die Vorwürfe zurückgewiesen.

BVZ/Bernhard Fenz

Im Fokus der Kritik steht dabei nach wie vor die im Sommer erfolgte Nicht-Aufnahme des neu gegründeten SC Eisenstadt (bei dem Herglotz als Trainer geplant war) in den aktuellen Spielbetrieb der 2. Klasse Nord des BFV.

Besagte Aufnahme wurde am 28. Juni aufgrund von diversen Mängeln (unter anderem eine unseriöse Spielerliste) im Rahmen einer Vorstandssitzung abgelehnt. Besagte Ablehnung wurde Ende Juli im Zuge eines neuerlichen SCE-Antrags bestätigt. Da waren die nötigen Anforderungen zwar erfüllt - der Zeitpunkt, um an der Meisterschaft teilzunehmen, war jedoch schon zu spät. Ergo wurde der SC Eisenstadt auch vorläufig nur als reguläres Mitglied des BFV aufgenommen.

Soweit die Fakten.

Nun kommen die Vorwürfe. Herglotz bezieht sich dabei auf Aufzeichnungen des im September verstorbenen BFV-Mitarbeiters Klaus Weber, wonach Knöbl am 15. Juli „mit zwei weiteren BFV-Angestellten im sichtlich alkoholisiertem Zustand das Sekretariat des BFV betrat und dort verkündete: Jetzt drah ma dem SCE das Gas ab!“ Außerdem soll Knöbl laut Facebook-Meldung von Herglotz die Vize-Präsidenten fehlinformiert haben, indem er „behauptete, dass der SCE bis dato nur 15 Spieler (in Wirklichkeit waren es 43 Spieler) angemeldet habe, worauf die Vize-Präsidenten dem Entschluss des BFV-Geschäftsführers, dem SCE die Teilnahme an der Meisterschaft zu verweigern, zustimmten.“

„Was hätte es gebracht, den SCE zu verhindern?“

Der Geschäftsführer des Verbands dementierte gegenüber der BVZ die Vorwürfe. „Ich für meine Person war an diesem Tag zu 100 Prozent arbeitsfähig. Was den SC Eisenstadt betrifft, so gab es immer den gültigen Vorstandsbeschluss von 28. Juni, wo nicht nur die Spielerliste, sondern auch weitere notwendige Punkte unerfüllt waren. Außerdem kann ich gar nichts selbst entscheiden, sondern nur gemeinsam mit dem Team den Vereinen helfen.

Das haben wir auch im Fall des SC Eisenstadt getan, wo mehrmals gefragt wurde, ob zumindest eine Minimalchance bestehe, den Beschluss des Vorstands noch umzudrehen. Wir haben dann darauf hingewiesen, dass Auf- und Abstieg sowie die Meisterschaftseinteilung und die Auslosung bereits durchgeführt seien. Es gab also von unserer Seite her lediglich Tipps, was zu tun sei, um die seriöse Möglichkeit zu wahren, dass die bereits abgeschlossene Causa noch einmal eventuell aufgerollt und vom Vorstand behandelt wird.“

In diesem Zusammenhang habe Knöbl SCE-Obmann Hans Kusolits auch zu verstehen gegeben, dass „eine entsprechende ausreichende Spielerliste mit allen Daten und allen Unterschriften nötig sei. Im alternativen Fall einer Online-Liste müssten alle Transfers bereits durchgeführt sein, das war zum besagten Zeitpunkt aber noch nicht der Fall.

Speziell aufgrund der Vorgeschichte, im Zuge derer Spieler genannt wurden, die teilweise gar nichts davon wussten oder bei denen Unterschriften zu hinterfragen waren, war das nötig, um die Seriosität zu wahren. Die Geschäftsstelle hat von der ersten bis zur letzten Sekunde versucht, den Verein in seinem Ansinnen zu unterstützen, damit alle notwendigen Unterlagen auch korrekt vorgelegt werden. Was hätte es uns denn gebracht, den SCE zu verhindern?“

Am letzten Tag der Übertrittszeit sei die Bedingung bezüglich der Spielerliste laut Knöbl jedenfalls nicht erfüllt gewesen. „Noch dazu gab es auch gar keinen neuen Antrag. Der erfolgte erst deutlich nach Ablauf der Transferperiode.“

Dann waren die Kriterien schließlich auch erfüllt. Per Umlaufbeschluss entschied das Präsidium dann Ende Juli auf Aufnahme in den BFV, der Einstieg in die Meisterschaft sei aber zeitlich nicht mehr möglich gewesen.

Milletich: „Keine dienstrechtlichen Verfehlungen“

BFV-Präsident Gerhard Milletich zu den Vorwürfen von Peter Herglotz: „Ich glaube nicht, dass Herr Herglotz als Privatperson so wichtig ist, dass ich das kommentieren muss.“ Sehr wohl nahm der BFV-Boss aber zu den Aufzeichnungen von Klaus Weber Stellung: „Wir haben diese internen Aufzeichnungen im Präsidium genau prüfen lassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass diese größtenteils falsch waren und es zu keinen dienstrechtlichen Verfehlungen gekommen ist, die personelle Konsequenzen nach sich ziehen würden.“

Ein Mitglied des Präsidiums, der Illmitzer Vizepräsident Ernst Gangl (neben Gerald Hüller, Gruppe Mitte, und Konrad Renner, Gruppe Süd, einer der drei Vizepräsidenten), erklärte am Dienstag übrigens seinen Rücktritt. Laut Herglotz-Posting deshalb, weil er „mit den Machenschaften und Lügen dieser Leute nichts mehr zu tun haben wolle“.

Gegenüber der BVZ blieb Gangl defensiv und sagte nur: „Ich bin zu keiner öffentlichen Stellungnahme bereit.“ Milletich: „Wir nehmen den Rücktritt zur Kenntnis. Die Gruppe Nord wird über kurz oder lang einen neuen Vertreter wählen, der dann als Nachfolger in die Gremien kooptiert wird.“

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"Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage!" "Kaiser" Franz Beckenbauer, Schrecken aller Wettbüros.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unruhe im BFV
BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 15:41 
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Registriert: Di 17. Feb 2009, 11:31
Beiträge: 9
Das der BFV ( in Person Knöbl Simon) nicht immer die vollen / wahren Informationen an Vereinsvertretern weitergibt , habe ich beim letztjährigen Auswärtsspiel der Golser in St. Georgen mitbekommen ( falsche Angaben über Förderung bei Flutlichtanlagen), von daher kann ich mir gut vorstellen das der BFV , dem SCE nicht helfen sondern verhindern wollte....... Wo ein Wille ist ,ist auch ein Weg - wo kein Wille ist , ist auch kein Weg


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 Betreff des Beitrags: Re: Unruhe im BFV
BeitragVerfasst: Fr 14. Okt 2016, 08:28 
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Registriert: Di 31. Mär 2009, 06:36
Beiträge: 70
Wohnort: Heideboden
Auch schon unter BFV-Präsident Talos und Kaplan gab es beim Fußballverband Dinge wo man nur den Kopf schütteln kann.

Für mich ist Gerhard Milletich als Medienmogul (Bohmann, SchauTV), Parndorf-Obmann, AKA Mattersburg Aufsichtsrat etc. wegen möglicher Interessenkonflikte untragbar.

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Gerd Rubenbauer (der FIFA-Beauftragte zeigt eine Minute Nachspielzeit an): Jetzt wechselt Jamaika den Torhüter aus!


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